Genau wie unser Symboltier, der Gecko, eine bestmögliche Verwertung der zur Verfügung stehenden Energie anstrebt, ist der GeckoGroup der nachhaltige Umgang mit unseren Energieressourcen ein Anliegen. Was können wir menschlichen Geckos zur effizienten Nutzung der Energie tun?
1. Nicht an der falschen Stelle sparen
Schon beim Kauf von Neugeräten sollte auf die Energieeffizienzklasse geachtet werden. Die bestmögliche ist heute „A++“. Insbesondere bei Kühlschränken, Gefriertruhen, Trockner und Waschmaschinen rechnet es sich ein teureres energieärmeres Gerät zu erwerben, da sich die Mehrkosten in der Regel innerhalb der ersten Jahre amortisieren.
Rechenbeispiel:
Kühlschrank Energieeffizienzklasse B:
Kaufpreis: € 269,-
Verbrauchskosten: 384 kWh/Jahr * 0,22 € = 84,48 €/Jahr
Kühlschrank Energieeffizienzklasse A+:
Kaufpreis: € 333,-
Verbrauchskosten: 384 kWh/Jahr * 55% * 0,22 € = 46,46 €/Jahr
Der höhere Kaufpreis des Kühlschranks Energieeffizienzklasse A+ wird durch dessen geringere Verbrauchskosten schon nach 1,6 Jahren ausgeglichen.
2. Stand-by-Verluste vermeiden
Die meisten Elektrogeräte verbrauchen auch im ausgeschalteten Zustand Strom. Das gilt vor allem für Geräte wie Fernseher, DVD, PC, etc. Die „Auszeiten“ summieren sich dadurch auf, dass sie in der Regel deutlich länger sind als die Nutzungszeiten.
Beispiel Fernseher: Er ist in der Regel 22h aus und nur 2-4 h eingeschaltet.
98 Euro werden in einem durchschnittlich ausgestatteten Haushalt pro Jahr durch die Stand-by-Funktionen mehr an Strom ausgegeben als nötig.
Unser Tipp: Die Stromfresser über eine schaltbare Steckerleiste (Kippschalter) an die Steckdose anschließen und für die 98 Euro lieber mal einen schönen Wochenendtrip machen oder fein Essen gehen.
3. Richtig lüften
Beim Lüften lautet die Devise: Stoßlüftung statt gekippter Fenster. Stoßlüftung bedeutet die Öffnung mehrere Fenster gleichzeitig für eine kurze Zeit (ca. 10 Minuten). Sie reicht aus, um die verbrauchte feuchte Luft gegen frische Luft auszutauschen. Der Vorteil: Die Räume kühlen nicht so stark aus, entsprechend ist weniger Energie notwendig, um die Räume wieder auf eine angenehme Temperatur zu heizen.
4. Fenster auf – Heizung aus!
Bleibt die Heizung bei geöffnetem Fenster auch nur auf Stufe 1 an, so fällt kalte Luft auf das Thermostat und dieses versucht die „falsch“ gefühlte kühle Raumtemperatur auszugleichen und heizt voll auf.
5. Hitze nutzen
Beim Elektroherd sollte die Temperatur immer bestmöglich herunter geregelt werden. Nudeln kochen auch auf niedriger Stufe weiter. Ist das Gericht fast fertig kann man die Herdplatte sogar abschalten und die Nachheizphase nutzen.
6. An Unterkühlung verstorben?
Eine Überprüfung der Kühlschranktemperatur lohnt sich, denn 8 °C reichen aus, um die Speisen vor dem Verderben zu bewahren. Die Reduzierung der Temperatur um 1 °C bringt etwa 5% Energieeinsparung. Auch die Positionierung des Kühlschrankes hilft Strom sparen: Aufstellung nicht neben dem Herd/Ofen.
7. Die Kraft der Sonne nutzen
Trockner sind energieintensive Elektrogeräte. Etwa 100 Euro Stromkosten fallen in einem Durchschnittshaushalt (2 Erwachsene/1 Kind) dafür an.
Daher sollte genau überlegt werden, ob und welche Wäsche in den Trockner kommt. Wer auf den Trockner aufgrund beengter Raumverhältnisse nicht verzichten kann, achte bitte darauf, dass die Schleuderumdrehung bei der Waschmaschine mindestens 1200 Umdrehungen pro Minute betragen. Die kostengünstigste und im Sommer auch schnellste Art Wäschetrocknung ist die an der frischen Luft.
8. Ein Licht geht auf
Gerade in den Wintermonaten ist die künstliche Beleuchtung schon ab dem späten Nachmittag unumgänglich. Herkömmliche Glühbirnen nutzen nur etwa 5 % des Stroms für die Erzeugung des Lichtes, der Rest wird in Form von Wärme an die Raumumgebung abgegeben. Daher raten Experten unbedingt, die Glühbirnen gegen Energiesparlampen auszutauschen.
Aber die sind doch viel teurer – selbst bei IKEA!
Das ist nur bedingt richtig, denn auch hier amortisieren sich die höheren Anschaffungskosten durch die geringeren Verbrauchskosten innerhalb kürzester Zeit. Wenn die Energiesparlampe mal ausgedient hat, bitte daran denken, sie gehört mit 3 Milligramm Quecksilber in den Sondermüll.
Beispielrechnung:
Glühbirne | Energiesparlampe | |||
|---|---|---|---|---|
Beschaffung |
| 0,99 € |
| 8,00 € |
Lebensdauer |
| 1.000 Stunden |
| 10.000 Stunden |
Leistung |
| 60 Watt |
| 11 Watt |
Gesamtverbrauch in 10.000 h | 600 kWh | 110 kWh | ||
Stromkosten (0,22 € pro kWh) | 132,00 € | 24,20 € | ||
Gesamtkosten | 141,90 € | 32,20 € |
Anmerkung: Um die Gesamtkosten beider Technologien vergleichen zu können, wurden die Werte der Glühlampe der Lebensdauer der Energiesparlampe angepasst. Hierbei wurde neben den Stromkosten berücksichtigen, dass für eine Lebensdauer von 10.000 Stunden 10 Glühbirnen benötigt werden.
9. Gefühlte Temperatur
Über die optimale Raumtemperatur lässt sich streiten, das stellt man bei engerem Zusammenleben schnell fest. Nichtsdestotrotz sollten „Kaltblüter“ bei ihren Heizaktivitäten bedenken, dass jedes °C Raumtemperatur 5% Energiebedarf mehr oder weniger bedeutet.
10. Energie aus der Sonne: Kostenlos und unbegrenzt
Der Einsatz regenerativer Energien wie Wind-, Wasserkraft und Sonnenenergie schont nicht nur unsere Umwelt sondern ist in jedem Fall ein Plus für das eigene Portemonnaie. Dem Beispiel der Natur folgend sollten auch wir Menschen die zur Verfügung stehende Energie optimal nutzen, indem wir bei Neuinvestitionen auf regenerative Energien im Allgemeinen und wir „Geckos“ natürlich auf die Sonnenenergie im Speziellen setzen. Die Kosten für eine PhotoVoltaik-Anlage von GeckoLogic amortisieren sich im Durchschnitt nach 12 Jahren. Die Lebensdauer einer Anlage beträgt etwa 35 Jahre. Sie verdienen also noch 23 Jahre an Ihrer Anlage.

