Solarthermie ist dann eine erwägenswerte Option, wenn sie im Falle eines Neubaus sowohl warmwasser- als auch heizungsunterstützend genutzt werden soll.
Mit einer nachgerüsteten Solarthermieanlage zur Warmwasserversorgung hingegen beeinflusst man lediglich einen kleinen Teil des Energieverbrauchs innerhalb eines Haushalts. In diesem Falle amortisiert sich eine solche Anlage nur sehr langsam oder gar nicht. Bei einer PhotoVoltaik-Anlage dagegen steht den höheren Anschaffungkosten auch die Aussicht auf eine beträchtliche Rendite gegenüber. Knapp zusammengefasst: Im Unterschied zu einer Solarthermieanlage hat sich eine PhotoVoltaik Anlage aufgrund der staatlich garantierten Einspeisevergütung nach elf bis dreizehn Jahren komplett amortisiert und wirft danach einen klar prognostizierbaren Gewinn ab.
Demnach sollten potentiell „wertvolle“ Dachflächen mit Südausrichtung also eher für eine hochwirtschaftlich arbeitende PV-Anlage genutzt werden, als für eine Solarthermie Anlage. Zumal eine solche auf Grund ihrer Beschränkung auf nur einen kleinen Teil des täglichen Energiebedarfes keinen wirklich wesentlichen Beitrag zur CO2-Reduktion zu leisten vermag.

