FAQ - Photovoltaik kritisch hinterfragt

Zahlt nicht letztlich der Steuerzahler die Zeche für den teuren Ökostrom?

In diesem Zusammenhang sei unbedingt festzuhalten, dass keine Form der Energiegewinnung ohne öffentliche Förderungsmaßnahmen auskommt.
Sowohl bei der Herstellung von Energie durch fossile Brennstoffe als auch bei der Stromgewinnung durch Atomkraft steht der Gesetzgeber preisregulierend im Hintergrund.

Der Unterschied zur PhotoVoltaik besteht lediglich darin, dass hier die staatlichen Subventionsprogramme in der Öffentlichkeit klar und transparent kommuniziert werden. Würden z.B. die Kosten für Atomstrom realistisch bilanziert, so wäre hierbei unbedingt der immense Aufwand für die Endlagerung  radioaktiver Abfälle in Rechnung zu stellen. Ähnlich verhält es sich mit der Effizienzkalkulation von Kohlekraftwerken, bei denen die durch den erhöhten CO2-Ausstoß hervorgerufenen volkswirtschaftlichen Folgeschäden bisher keine Berücksichtigung finden.

Insofern spiegeln die Einspeisevergütungen für Solarstrom lediglich eine angemessene Kosten-Nutzen Aufstellung wider, die dazu geeignet ist, das öffentliche Bewusstsein für den eigentlichen Wert von Energie zu schärfen.
Als Betreiber einer Gecko Anlage profitieren Sie natürlich von dieser politisch gewollten Sensibilisierung für Fragen zukünftiger Energieversorgung. Sich deswegen ein schlechtes Gewissen machen zu lassen, wäre jedoch unangemessen. Im Gegenteil: Sie sind Vorreiter eines gesellschaftlichen Prozesses, der sich mehr und mehr durchsetzen wird.