Der Stromertrag einer PhotoVoltaik-Anlage ist an einem klaren Frühsommertag und bei mittleren Temperaturen am höchsten. Doch selbst bei bedecktem Himmel oder kurz nach Sonnenuntergang (diffuses Licht) wird Lichtenergie in Strom umgewandelt. Das Verhältnis zwischen direkter und diffuser Strahlung beträgt in Deutschland ca. 60:40. Aus dem daraus resultierenden Energiegehalt wird der so genannte jährliche Sonneneinstrahlungswert ermittelt. Dieser liegt in Deutschland je nach Region zwischen 900 und 1.200 kWh/m2 und bietet eine verlässliche Größe bei der Berechnung der Energieproduktion von Solaranlagen.
Gegenwärtig fängt die PhotoVoltaik im Zusammenspiel mit anderen regenerativen Energien vor allem die Spitzenlasten in der Energieversorgung wirkungsvoll ab. Mit Hilfe der Fortentwicklung effizienter Speichertechnologien wird es in den kommenden Jahren jedoch möglich sein, auch die Grundlast der Energieversorgung zunehmend durch regenerative Energien sicher zu stellen. Somit kann auf herkömmliche fossil oder atomar betriebene Kraftwerke verzichtet werden.

